Ein Radentscheid – wofür? 

Wie soll der wachsende Verkehr in Regensburg bewältigt werden? Unsere Vision ist es, Regensburg derart zu verändern, dass wir in Zukunft einen Großteil unserer Wege gerne mit dem Fahrrad zurücklegen wollen und können. Egal wie alt wir sind, egal ob wir mit unseren Kindern unterwegs sind, das Fahrradfahren in Kombination mit Fußverkehr und den öffentlichen Verkehrsmittel soll in Zukunft für die meisten, wenn nicht alle Regensburger*innen Verkehrsmittel der Wahl werden können – da es sowohl bequem und schnell, als auch sicher für alle ist.  

In den letzten Jahren hat sich die Zahl der Radler*innen bereits spürbar erhöht. Ein Grund ist die Verfügbarkeit von Pedelecs, die die Nutzung von Fahrrädern für alle Altersgruppen trotz der teils hügeligen Topographie unserer Stadt attraktiv macht. Regensburg ist eine Stadt der kurzen Wege, das Kerngebiet erstreckt sich über einen Radius von rund vier Kilometern um den Dom, eine Strecke, die sich mit dem Fahrrad in ca. 20 Minuten zurücklegen lässt.

Je mehr Menschen aufs Fahrrad umsteigen, desto sicherer und fließender kann der Verkehr in unserer Stadt werden.  Radler*innen verbrauchen weniger Platz, mehr Menschen können also gleichzeitig auf der gleichen Fläche unterwegs sein, als das mit dem Auto möglich ist. Fahrradfahren ist umweltfreundlich. Zu guter Letzt hat Pendeln mit dem Fahrrad auch eine positive Auswirkung auf die Gesundheit.1

Der Umstieg aufs Fahrrad hat also für unsere gesamte Stadtgesellschaft positive Auswirkungen, deshalb ist es an der Zeit unsere Prioritäten richtig zu setzen! Lasst uns Verwaltung und Politik gemeinsam zeigen, dass Regensburg zur heimlichen Radlhaupstadt werden möchte! Mit deiner Unterstützung des Radentscheids hilfst du uns die Zukunft Regensburgs umweltfreundlicher, stressfreier und gesünder zu gestalten. 

Was ist ein Radentscheid?

Der Begriff „Radentscheid“ hat sich in den letzten Jahren als Bezeichnung für Bürgerentscheide etabliert, die sich die Verbesserung der lokalen Radinfrastruktur zum Ziel setzen. Begonnen hat alles 2015 mit der „Initiative Volksentscheid Fahrrad“ in Berlin. Seitdem haben sich in der gesamten Bundesrepublik Gruppen mit ähnlichem Fokus gegründet, viele von ihnen unter dem Namen Radentscheid; so z. B. in Frankfurt, Stuttgart, Bamberg und seit kurzem auch in München.

Wer steckt dahinter?

Wir sind ein siebenköpfiges Team aus verschiedenen Verbänden und Parteien. Wir haben uns als Radentscheid Regensburg in einem nichteingetragenen Verein organisiert und bereiten den Entscheid seit 2018 vor.

Wann geht’s los?

Am 25.04. haben wir begonnen die ersten Unterschriften zu sammeln. Du kannst dich hier informieren wo und wann du unterschreiben kannst.

Wie viele Unterschriften werden benötigt?

Wir brauchen Unterschriften von mindestens 5% der wahlberechtigten Personen, das sind ca. 6.000 Unterschriften.

Wie kann ich helfen?

Grundsätzlich gibt es verschiedene Wege mitzumachen und uns zu unterstützen. Eine große Hilfe stellen natürlich Spenden dar, sie helfen uns die Website zu betreiben, Informationsmaterial zu verteilen, und in Zukunft auch Vorträge zu organisieren. Wer liebe Zeit spenden möchte ist hier genau an der richtigen Stelle:

Wir organisieren regelmäßig ein Helfer*innentreffen, um abzustimmen was ansteht und wie man mithelfen kann. Dazu nutzen wir einen E-Mail-Verteiler, wenn du aufgenommen werden möchtest schreib‘ uns eine kurze Nachricht. In den nächsten Monaten stehen viele Veranstaltungen an, außerdem planen wir regelmäßige Info-Stände in der Stadt, dabei kann jede helfende Hand gebraucht werden.

Aktuelles

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Eine verpasste Chance

Der Radentscheid-Regensburg startet am 13.06.2019, um 17:00 Uhr, an der neuen Brücke über die Autobahn A3 in der Markomannen Straße, nahe der Einfahrt zum Recyclinghof, eine Aktion mit der Teddy-Lane, um zu demonstrieren wie ein Weiterlesen…

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